Der letzte lange Sommer

Autor: Dagmar Trodler
Verlag: Blanvalet
Seiten: 351
Erscheinungsdatum: 02. Oktober 2009
Preis: 6,99€ als Kindle eBook (Taschenbuchpreise variieren)

Inhalt

Die junge Lies Odenthal ist frustriert von ihrem Leben: Ihr Job ist langweilig, und ihr Freund hat sie gerade verlassen. Kurz entschlossen fasst sie sich ein Herz und reist nach Island – um dort ein Jahr auf einer Farm zu arbeiten. Doch bei der Ankunft trifft sie der Schock: Gunnarstaðir ist der einzige Hof im ganzen Tal und hat nur einen einzigen Bewohner, den alten, wortkargen Elías. Doch Lies beißt sich durch und gewöhnt sich langsam an die harte Arbeit im Schafstall, das dürftige Essen und den mürrischen Elías. Sie lernt die verzauberte Landschaft und das einfache Leben kennen und lieben, wobei ihr nicht zuletzt auch der Tierarzt Jói Magnússon hilft …
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Lies hat die Schnauze voll, auf Anraten der besten Freundin und Islandfreundin, wagt sie den großen Schritt. Sie nimmt ein Jahr Auszeit von ihrem Job im Finanzamt und geht als Haushaltshilfe nach Island. Anfangs ist sie nicht begeistert, den die Familie, bei der sie angestellt sein sollte braucht sie nicht mehr. Die Agentur hat aber schon einen neuen Platz für sie gefunden. Als Lies auf dem Hof ankommt ist sie schockiert: der Mann, um den sie sich kümmern muss, ist ein alter Griegram, der kein Wort Englisch spricht. Nur Isländsich und das nur sehr wenig und sporadisch. Das Haus und sein Innenleben ist heruntergekommen, wie auch der Hausherr selbst. Ein Eigenbrötler wie er im Buche steht.
Widererwarten gewöhnen sich die beiden aneinander, auch wenn es immer mal wieder Streit gibt. Nach und nach lernt Lies einige Bekannte von Elías kennen: Ari, den Kaufmann, der den Hof immer mit Einkäufen beliefert und den Tierarzt Jói, der ab und zu nach dem Rechten sieht. Lies findet Gefallen an ihm und dem harten Leben auf der Insel…

Ich habe mich wieder neu in Island verliebt 🙂
Nach dem lesen dieses Buches wird sich jeder in dieses besodnere Land verlieben, da bin ich mir sicher. Der Autorin ist es perfekt gelungen die einzelnen Besonderheiten des Landes und der Natur darzustellen. Ich hatte stets das Gefühl, das ich mitten in der Landschaft sitze und Lies an mir vorbei spaziert.

Dieses Buch stand seit über 6 Jahren auf meiner Wunschliste und nun habe ich es mir endlich gekauft – doch leider hat es mir nicht so gut gefallen.
Ich hatte etwas Mühe mit der Story, sie war zwar nicht schlecht, aber mir hat Spannung gefehlt. Es plätscherte so dahin, dann passierte mal was – leider hat man es schon erwartet, wesewegen es auch keine Überraschung war – und dann war lange Zeit wieder Langeweile angesagt.
Die Charaktere waren zwar alle sehr unterschiedlich, aber zusammen harmonierten sie wirklich gut. Jeder einzlene war gut ausgearbeitet und hatte seinen eigenen Willen – typisch isländisch.

Für Island-Fans eine Lese- und Kaufempfehlung wert, allen anderen kann ich nur davon abraten.

Schönstes Zitat

gab leider keins 😦

🌟🌟🌟 Sterne

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