Krieg im Schrebergarten

Krieg im Schrebergarten

Autor: Karin B. Holmqvist
Verlag: Piper Paperback
Seiten: 305
Erscheinungsdatum: 01.04.2016
Preis: 8,99€ als Taschenbuch und 7,99€ als Kindle eBook

Inhalt

Als Berta die Zusage für eine kleine Schrebergartenparzelle erhält, schlägt ihr Botanikerherz höher. Endlich ein Ort, an dem sie und ihr Mann Gunnar der Hektik des Stadtlebens entfliehen und ihrem Lieblingshobby, dem Gärtnern, nachgehen können. Doch mit der ländlichen Idylle ist es schnell vorbei. Denn ab dem Moment, als der fiese Parzellengenosse Holger Gunnar beim Blumenkaufen beobachtet und diesem eine Affäre mit einer anderen Frau unterstellt, herrscht Krieg im Schrebergarten …
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Piper Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken!

Gunnar wird beim Blumenkauf von Holger erwischt, der ihm sogleich eine Affäre unterstellt. Gunnar macht den Fehler und anwortet zweideutig – promt entsteht das Gerücht einer Affäre. Im Schrebergarten zieht es immer größere Kreise und auch das befreundete Ehepaar Hjördis und Konrad bekommen davon Wind. Nur Berta ahnt nichts.
Doch irgendwann hat Gunnar die Nase voll und wil sich an Holger rächen. Dieser erhält einen Brief, in dem ihm zum Fällen des Baumes geraten wird. Das Unheil nimmt seinen Lauf und schließlich rettet ihm eine Motorradclique Gunnars Laube…

Berta und Gunnar muss man einfach lieben, die beiden sind so niedlich zusammen. Jeder hat seine eigenen Eigenarten und Abläufe, aber in ihrem Schrebergarten werden sie eine Einheit. Jeder liebt den anderen und möchte ihn nicht mehr hergeben, man merkt es in jeder kleinen Geste – außer wenn sie mal wieder einen geheimen Plan verfolgen, von dem der andere nicht wissen darf.
Auch Konrad mit seiner Frau Hjördis sind ein Highlight – schön mitzuerleben, das manche Liebe über Jahrzehnte andauern kann und man immer noch nicht genug voneinander hat.
Beide Paare haben die gleiche Geschichte, früher hatten sie jeder eine Haus und als die Kinder aus dem Haus waren, wurde es ihnen zu groß. Damals kannten sie sich nur vom Sehen aus dem Dorf. Schließlich entschieden beide in eine Wohnung zu ziehen – im gleichen Wohnhaus. Das war eine große Überraschung, die beiden Paare freundeten sich an und erhielten sogar nebeneinanderliegende Schrebergärten. Dort wird zusammen gegärtnert, gefeiert oder gegessen.

Der Schreibstil ist locker und auch sehr amüsant zu lesen – ich hatte stets ein Lächeln im Gesicht, da ich mich stets mitten drin gefühlt habe. Ich konnte förmlich den Wind spüren und die Blumen riechen.
Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und wirkt natürlich, als wäre es der Nachbar von nebenan. Auch die Motorradclique passte perfekt in die Story.
Leider hat mir ein wenig Spannung rund um den gefällten Apfelbaum gefällt – es läuft auf genau das heraus, was man geahnt hat. Das fand ich etwas schade.

Hier gibt´s eine klare Lese- und Kaufempfehlung!

Schönstes Zitat

gab leider keins 😦

🌟🌟🌟🌟 Sterne

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