Lügenkind: Ostseethriller

lügenkind

Autor: Daniela Arnold
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten: 258
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2016
Preis: 8,99€ als Taschenbuch und 0,99€ (Stand: 31.03.2016 – sonst 4,99€) als Kindle eBook (Kindle Unlimited kostenlos)

Inhalt

Finstersee auf Usedom – eigentlich ein idylisches Fleckchen Erde, wäre da nicht dieser düstere Schatten, der seit langer Zeit über dem kleinen Küstenort liegt. Als die Berlinerin Anna nach Jahrzehnten wieder auf die Insel zurückkehrt, reißt ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit alte Wunden auf. Schon bald kommt es zu einer Anhäufung seltsamer Vorfälle, die sie in Angst und Schrecken versetzen und sie an ihrem Verstand zweifeln lassen. Was haben das Verschwinden eines kleinen Mädchens und mehrere grausame Todesfälle miteinander zu tun? Als eines Nachts ein kleiner Junge ihre Hilfe sucht, der vor irgendetwas panische Angst zu haben scheint, beginnt Anna zu recherchieren, nicht ahnend, dass sie sich damit selbst in tödliche Gefahr begibt.
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Nach langer „Krimi-lesen-Verweigerung“ haben ich mich an „Lügenkind“ getraut…und es bitter bereut. Wieder ein neuer Grund endgültig mit den Krimis aufzuhören, keine Ahnung, was ich an diesem Genre in Teenagerzeiten so gut fand. Heute langweilt es mich zu Tode (haha).

Die Geschichte beginnt recht vielversprechend: es gibt einen Rückblick ins Jahr 1995, Anna und ihre beste Freundin sind Richtung Meer unterwegs und werden von einem Fremden „gekidnappt“. Anna überlebt schwerverletzt, die Freundin stirbt und die Eltern trennen sich wenig später. Im zweiten Kapitel erhalten wir Einblick in das aktuelle Leben von Anna, als der Vater stirbt, verschlägt es sich zurück auf ihre Heimatinsel Usedom – sie quälen seit Jahren Albträume und diesen möchte sie sich auf der Insel stellen.
Schnell freundet Anna sich mit dem Bruder der ehemaligen Freundin an, zusammen bringen sie das Elternhaus von Anna wieder vernünftig in Schuss.
Dann fängt es mit ihren Träumen und Einbildungen an, die mich so sehr gelangweilt haben und ich seitenweise überflogen habe.
Ab dem Zeitpunkt hat mich Anna nur noch genervt – ihre Handlungen sind wirr und nicht nachvollziehbar und ihre „Visionen“ sind mehr als nur realitätsfern, eher vollkommen durchgeknallt.

Die Charaktere sind sehr oberflächlich gehalten und der Schreibstil holprig und von vielen Wiederholungen geprägt.
Dem Buch fehlt vollkommen die Spannung und aufgrund der wenigen Nebencharaktere war schnell klar, wer der Mörder ist – die Darstellung vom Täter ist sehr klischeehaft, da hätte ich wirklich mehr erwartet (jedenfalls am Beginn des Buches).
Auch das Ende war mehr als mau – scheint als wollte die Autorin nur noch mit der Story fertig werden.

Keine Lese- oder Kaufempfehlung von mir…trotz des geringen Preises

Schönstes Zitat

gab leider keins 😦

🌟🌟 Sterne

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