Frühlingsnächte

Frühlingsnächte 15.02.

Autor: Debbie Macomber
Verlag: Blanvalet
Seiten: 414
Erscheinungsdatum: 15. Februar 2016
Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 8,99€ als Kindle eBook

Inhalt

Jo Marie Rose hat nach einem schweren Schicksalsschlag in dem beschaulichen Küstenstädtchen Cedar Cove einen Neuanfang gewagt. Mit ihrem Bed & Breakfast, dem Rose Harbor Inn, steht sie nun vor einer neuen Herausforderung: Als Erinnerung an ihren verstorbenen Mann will sie einen weitläufigen, üppigen Rosengarten anlegen. Hilfe erhält sie dabei von Mark, einem begabten Handwerker, in dessen Gesellschaft sie sich fast schon gefährlich wohl fühlt. Doch auch ihre neuen Gäste halten Jo Marie in Atem, denn Mary und Annie tragen beide ein Geheimnis mit sich herum, dessen Grundsteine in Cedar Cove liegen …
(Quelle: Bloggerportal )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken 🙂

Ich habe im Dezember „Winterglück“ verschlungen und habe ganz ungeduldig auf den zweiten Teil gewartet – und ich wurde nicht enttäuscht. „Frühlingsnächte“ spielt im Mai und baut zeitlich direkt an den ersten Teil auf. Man muss nicht zwangsläufig den ersten Teil gelesen haben, um in die Geschichte zu kommen. Auf den ersten Seiten des zweiten Teil erhalten wir eine kurze Zusammenfassung aus „Winterglück“.

Jo Marie hat vor längerer Zeit einen Rosengarten bei ihrem Handwerker Mark in Auftrag gegeben – es sollte das Herzstück bei ihrem Tag der offenen Tür sein. Doch leider hängt Mark dem Zeitplan deutlich hinterher, was zu einigen Spannungen führt.
Die beiden geraten immer häufiger aneinander und Mark kündigt schließlich.
Jo Marie ist enttäuscht, doch sie bleibt hart und läuft ihm nicht nach – bis Rover sie zu Mark führt, der sich das Bein verletzt hat und Hilfe braucht.
Nebenbei reist ihr Gast Mary Smith an, eine krebskranke Frau, die ein paar Tage in Cedar Cove verbringen möchte. Jo Marie verhätschelt sie ein wenig, was der Gast nicht sonderlich gut findet und um etwas Ruhe bittet.
Kurze Zeit später trifft ein weiterer Gast ein, die junge Frau Annie Newton, die die Goldene Hochzeitsfeier der Großeltern organisiert. Ein paar Tage danach trifft auch das Hochzeitspaar mit deren Nachbarn, Oliver, ein.
Nebenbei bereitet Jo Marie alles für den Tag der offenen Tür vor und erhält ein paar Anrufe vom Vorgesetzten ihres verunglückten Mannes, Paul. Lange Zeit war die Unglücksstelle nicht zugänglich, doch nun hat man einen Weg gefunden und möchte die Toten identifizieren.

Schon im ersten Band war ich vom Zusammenhalt des Ortes begeistert und auch in „Frühlingsnächte“ hat sich nichts geändert. Alle haben ein offenes Ohr füreinander und kümmern sich umeinander.
Mark und Jo Marie wirken wie Katz und Maus auf mich – sie können nicht miteinander, aber auch irgendwie nicht ohne einander. Würde mich wirklich freuen, wenn die beiden irgendwann ein Paar werden, wenn Jo Marie über den Verlust des Ehemannes hinweg ist.
Rover ist Jo Marie immer noch ein zuverlässiger Begleiter und auch ein paar alte Bekannte (Gäste) aus dem ersten Teil der Reihe melden sich bei Jo Marie.
Die Gäste sind auch in diesem Buch wieder sehr besonders:
Mary trifft eine alte Liebe wieder und erzählt dieser ein paar Geheimnisse und Annie ist auf der Flucht vom Verlobten, der sie zum zweiten Mal betrogen hat. Außerdem trifft sie Oliver wieder, einen alten und guten Freund aus ihrer Kindheit und merkt, das ihre Großeltern gar nicht so sind wie sie immer geglaubt hat.

Debbie Macomber hat er wieder einmal geschafft die Charaktere perfekt zu treffen und ihnen die nötige Tiefe zu geben. Jeder einzelne ist mir ans Herz gewachsen, da man stets das Gefühl hatte sie schon ewig zu kennen.
Jo Marie hat sich weiterentwickelt, auch wenn sie die Erinnerung an Paul stets wieder etwas zurückwirft. Es ist schön mitzuerleben, wie sich sich immer mehr in den Ort integriert und eine Säule der Gesellschaft wird. Freue mich schon auf ihre weitere Entwicklung!

Klare Lese- und Kaufempfehlung! 🙂

Schönstes Zitat

„Eine so tiefe Liebe löst sich nicht plötzlich in Nichts auf. Sie ist noch da, selbst wenn sie sich gelegentlich streiten.“
(Oliver, S. 227)

🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne

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