Diese eine Liebe – Wellentänzer

wellentänzer.png

Autor: Anette Schmitz
Verlag: bookshouse
Seiten: 347
Erscheinungsdatum: 08. Januar 2015
Preis: 13,99€ broschiert und 3,99€ als Kindle eBook

Inhalt

Die Fahrt als Trainee auf der Polyantha soll Elisas großes Abenteuer werden. Was wäre besser geeignet als die Karibik mit türkisblauem Wasser, Reggae und viel Rum? Um die Besatzung für sich einzunehmen, geht Elisa mit deutscher Gründlichkeit an ihre Aufgaben – und mit ebendieser tappt sie in jedes Missgeschick. Trotzdem gewinnt sie viele Sympathien, bis auf die des Kapitäns. Dass Sean Fleming eine Ladung Spülwasser abbekommt, ein Mast zerbricht und sie die Konkurrenz bei der Regatta ausschaltet, was ihn fast disqualifiziert, kann er noch ertragen. Sogar, als sie an einem Asthmaanfall zu ersticken droht, handelt er besonnen.
Küssen ist eine überraschend wirksame Therapie. Was er jedoch nicht tolerieren kann, ist Elisas Flirten mit seinem größten Konkurrenten.

(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Elisa wird auf Drängen des alten Chefs (und Ex-Geliebten) zu diesem Abenteuer stoßen, von alleine wäre sie nie auf die Idee gekommen und hätte weiterhin Trübsal geblasen. Leider kam mir Elisa nie wie eine erwachsene Frau vor, sondern wie ein kleines verwöhntes Mädchen, das zum ersten Mal auf eigenen Beinen stehen muss.
Ständig war sie am heulen, führte sich wie ein verängstigtes Kleinkind auf und fühlte sich benachteiligt und gemobbt. Außerdem schien sie nie besonders daran interessiert etwas über das Segeln zu lernen, sondern viel mehr Interesse am Kapitän zu haben.
Auch Sean war nicht der netteste Zeitgenosse in der Geschichte. Er hielt sich lieber bei seinen Gästen als bei seiner Crew auf – manchmal verbrachte er aber auch längere Zeit bei seinen Seeleuten. Leider scheint er nicht die Idealbesetzung für die Rolle des Kapitäns zu sein – er lässt seinen Unmut und seinen Ärger nicht an der Stelle freien Lauf, sondern lieber bei denen, die den Mund halten und ihm nicht widersprechen.

Insgesamt hat mir das eBook schon sehr gut gefallen, nur hatten mir die Charaktere zu starke Schwachstellen bzw. haben sich selbst widersprochen.
Die Crew und die anderen Trainees wurde gut ausgearbeitet und konnte jeden ins Herz schließen, da sie zu unterschiedlich und realistisch dargestellt worden sind. Jeden einzelnen könnte ich mir in „echt“ auf einem Schiff vorstellen – bis auf Elisa und Sean, die beiden wirkten zu deplaziert auf dem Schiff.
Der Schreibstil ist flüssig und die Story lässt sich fix lesen, auch wenn man nicht viel von SEgeln und Tauen versteht – die werden übrigens seitenweise im Buch erläutert. Habe es stellenweise einfach übersprungen, da es mich nicht sehr interessiert hat…auch wenn ich aus dem hohen Norden komme.
Außerdem hat es die Autorin geschafft, zumindest mir, das Gefühl zu geben, das man während des Lesens wirklich auf einem Schiff ist. Hut ab.

Von mir bekommt das Buch eine Lese- , aber keine Kaufempfehlung…

Schönstes Zitat

gab leider keins 😦

🌟🌟🌟 Sterne

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