Die Arena

die arena

Autor: Stephen King
Verlag: Heyne
Seiten: 1276
Erscheinungsdatum: 20. November 2009
Preis: 12,99€ als Taschenbuch und 9,99€ als Kindle eBook

Inhalt

Wenn kein Gesetz mehr gilt, zählt nur der Kampf ums nackte Überleben …
Mit „Die Arena“ legt Stephen King ein faszinierendes neues Monumentalwerk vor – seinen umfangreichsten und fesselndsten Roman seit „The Stand – Das letzte Gefecht“. Urplötzlich stülpt sich eines Tages wie eine unsichtbare Kuppel ein undurchdringliches Kraftfeld über Chester’s Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von ihrer Umwelt abgeschnitten. Und auf einmal gilt kein herkömmliches Gesetz mehr …
An einem ganz normalen schönen Herbsttag wird die Stadt Chester’s Mill plötzlich auf unerklärliche Weise durch ein unsichtbares Kraftfeld vom Rest der Welt abgeriegelt. Flugzeuge zerschellen daran und fallen als brennende Trümmer vom Himmel, einem Gärtner wird beim Herabsausen „der Kuppel“ die Hand abgehauen, Tiere werden zweigeteilt, Menschen, die gerade in Nachbarorten unterwegs sind, werden von ihren Familien getrennt, und Autos explodieren, wenn sie auf die mysteriöse Barriere prallen. Es ist allen ein Rätsel, worum es sich bei dieser unsichtbaren Wand handelt, wo sie herkommt und wann – falls überhaupt – sie wieder verschwindet. Es gibt kein Entrinnen – und je mehr die Vorräte zur Neige gehen, desto stärker tobt der bestialische Kampf ums Überleben in dieser unerwünschten Arena …

(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

( SuB – Abbau )

Seit fast 3 Jahren stand dieser Schmöker bei mir im Bücherregal und vor zwei Jahren habe ich mich das erste Mal daran gewagt – und habe es nach 50 Seiten abgebrochen. Nach diesem Buch sinkt das Bedürfnis zu lesen auf den Nullpunkt. Anfang November 2015 habe ich mich mit einer Leserunde nochmals an „Die Arena“ gewagt…

Zum Inhalt des Buches muss man nicht viel sagen: eine Kuppel entsteht über einer Stadt und in dieser kommt zu einem Haufen von Problemen. Nur leider nicht die, die man sich so vorstellt. Ich dachte da an Nahrungsknappheit oder Probleme bei der medizinischen Versorgung – nur treten diese kaum auf. Stattdessen versinkt die Stadt in Selbstjustiz, Korruption und Intrigen des Bürgermeisters.
Ein ehemaliger Soldat soll das Kuppelproblem lösen und bekommt dabei eine Reihe von Steinen in den Weg gelegt, SPOILER!!! aber nichts kann ihn aufhalten und er besiegt die Kuppel.

Die Grundstory ist mit Sicherheit nicht schlecht, doch leider wurden sie hier mit vielen Nebengeschichten ausgeschmückt, die meistens viel interessanter als die Hauptgeschichte waren. Gute Beispiele sind hier das Murmeltier am Beginn des Buches, hatte mich schon gefreut – endlich erzählen auch die Tiere ihre Sicht der Dinge und vielleicht auch ihre Probleme unter der Kuppel – doch Pustekuchen, einmal erwähnt und nie wieder verwendet. Auch die Geschichte um Julias Hund, der tote Stimmen hören kann – da hätte man viel mehr draus machen können, schade das der Autor darauf keinen Wert gelegt hat.
Insgesamt war es eine Qual dieses Buch zu lesen, keine Spannung und konsequente Langeweile ließen mich oft dazu verleiten ein paar Seiten einfach nur zu überfliegen, was auch überhaupt nicht schlimm war – verpasst hat man ja nichts.
Die Charaktere haben keine Tiefe und sind entweder gut oder böse – dazwischen gibt es nichts. Außerdem gab es viel zu viele Charaktere sodass ich irgendwann aufgehört habe zu überlegen wer wer ist und was er in den vorigen Kapiteln getan hat. Ein paar Hauptpersonen hat man sich gemerkt, aber der Rest wurde zu einer großen grauen Masse von langweiligen Charakteren.
Zu viel Geschichte auf zu vielen Seiten, mit weniger Seiten und kompakterer Story wäre es mit Sicherheit ein Lesevergnügen geworden – zumindest für mich.

Es ist mein erstes und es wird auch mit Sicherheit mein einziges Buch von Stephen King bleiben – leider ist es reine Geld- und Zeitverschwendung!
Keine Kauf- und Leseempfehlung von mir!

Schönstes Zitat

„He, Junior, was ist mit Dir los? Du schießt, wie Murmeltiere rechnen.“
(Barbie, S. 1046)

🌟 Stern

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2 Comments

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