Dem Glück so nah

dem glück

Autor: Louise Walters

Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 349

Erscheinungsdatum: 18. Juni 2015

Preis: 9,99€ als Taschenbuch und 8,49€ als Kindle eBook

Inhalt

Roberta liebt Bücher. Sie liebt es, in alten Ausgaben zu stöbern und dabei unerwartete Entdeckungen zu machen: Briefe, Notizen oder Postkarten, die die Vorbesitzer zwischen den Seiten vergessen haben.

Als sie in einem alten Koffer ihrer Großmutter einen wahren Bücherschatz findet, stößt sie in einem der Exemplare auf einen Brief, der all ihre bisherigen Fundstücke in den Schatten stellt. Es ist ein Liebesbrief ihres im Krieg gefallenen Großvaters – doch ist er datiert auf einen Zeitpunkt, als dieser schon längst hätte tot sein müssen …

(Quelle: Amazon)

Meine Meinung

Roberta hat am Beginn des Buches einen Brief von einem Jan zu einer Dorothea, der wirklich verwirrend war, gefunden. Sie sammelt diese Briefe, die sie normalerweise in Büchern findet, aus nostalgischen Gründen. Es wird schnell ersichtlich, wer diese Dorothea ist – die Mutter von ihrem Vater. Sie ist ins Heim gekommen und Roberta hat den Koffer „geerbt“. Ihrem Vater geht es gesundheitlich nicht gut, weswegen Dorothea den meisten Kontakt mit Roberta hat.
Roberta arbeitet in einem Buchladen, der einem Philip gehört, sie mag ihn ganz gerne und er sie auch – jedoch auf eine andere Weise, nicht als Freundin, sondern als Frau.
Zu den anderen Mitarbeiterinnen hat sie ein freundschaftliches Verhältnis, besonders einer hilft sie in einer schwierigen Situation – da bemerkt man ihre herzensgute Seite und Seele.
Sie hat aber auch ein reges Interesse daran, etwas über ihre Vergangenheit zu erfahren und es ist sehr rührend, wie sie es bei der demenzerkrankten Dorothea versucht ein paar Informationen zu bekommen.

Dorothea ist ein standfeste junge Frau während des zweiten Weltkrieges. Sie heiratet jung und wird von der Mutter verstoßen. Mit dem Ehemann läuft es nur anfangs rund, doch mit der Zeit, vielen Schwangerschaftsversuchen und ein paar Fehlgeburten, erlischt das Interesse des Mannes an ihr und er zieht in den Krieg.
Dorothea bleibt zurück und nimmt zwei junge Mädchen auf. Sie werden zu einer kleinen „Familie“ – bis irgendwann ein Unfall passiert und ein Mann, Jan, in ihr Leben tritt. Dorothea ist hin und weg von dem deutlich jüngeren Mann, sie verlieben sich ineinander und schreiben eifrig Briefe – na gut, er schreibt mehr als sie. Und dann kommt unerwartet ein Baby ins Spiel…

Am Anfang des Buches hat mich das hin und her springen zwischen den beiden Hauptcharakteren (Roberta, heute und Dorothea, zweiter Weltkrieg) sehr gestört, aber ab Mitte des Buches wurde die Story so interessant, dass das wechseln in den Hintergrund rückte. Trotzdem stört es mich immer noch etwas zu sehr.
Die Geschichte ist sehr detailverliebt (positiv gemeint) und interessant geschrieben, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte – ein Strandtag und das Buch war zu 3/4 gelesen 🙂
Ein schönes Buch für einen Herbstabend auf dem Sofa – wirklich lesenswert!

Schönstes Zitat

gab leider keins 😦

🌟🌟🌟🌟 Sterne

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