Ein Jahr auf dem Land

9783421046666_Cover

Autor: Anna Quindlen

Verlag: DVA

Seiten: 318

Erscheinungsdatum: 02. März 2015

Preis: 19,99€ als Hardcover  // 15,99€ als Kindle – Ebook

Inhalt

Rebecca Winter steht an einem Wendepunkt: Von ihrem Mann ist sie geschieden, für ihren erwachsenen Sohn nicht mehr unentbehrlich, und als Künstlerin hat sie längst ihren Zenit überschritten. Jahrelang lebte die berühmte Fotografin sorglos von den üppigen Einkünften eines Schnappschusses. Aber nun ist der Geldstrom versiegt. Notgedrungen beschließt sie, ihr New Yorker Apartment zu vermieten und für ein Jahr in ein kleines Haus fernab der Stadt zu ziehen. Der unfreiwillige Landaufenthalt ist kein Spaziergang im Central Park – und doch beschert er Rebecca eine unverhoffte Liebe, neue Inspiration und den Mut, unbekannte Wege zu beschreiten …

In »Ein Jahr auf dem Land« zeigt sich Anna Quindlen auf der Höhe ihrer Kunst. Schon ihre früheren Romane überzeugten durch Wärme und Intellekt, doch dieser – so die New York Times – »glänzt darüber hinaus noch mit Humor und Prägnanz«. Ein klug unterhaltender Roman, ein Plädoyer dafür, sein Leben in die Hand zu nehmen und sich immer wieder neu zu erfinden.

(Quelle: Bloggerportal)

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich bei dem Bloggerportal (insbesondere Sonja Grau) für das Rezensionsexemplar bedanken 🙂

Als ich „Ein Jahr auf dem Land“ das erste Mal gesehen habe, ist mir sofort dieses wunderschöne Cover aufgefallen und als ich den Klappentext gelesen habe, war es klar – das Buch möchte ich lesen und habe mich riesig gefreut, als es vor ein paar Tagen bei mir einzog.

Rebecca gibt immer wieder Geschichten von früher wieder, zum Beispiel  wie es zu ihrer Küchentischserie kam und wie sich die Eifersucht ihres Mannes über ihren beruflichen Erfolg entwickelte – bis es schließlich zur Trennung kam. Außerdem erwähnt sie ihre Auslandssemester in Rom und Florenz – hier hätte ich mir mehr Informationen zu gewünscht. Anna Quindlen schmückt in ihrem Buch zu viele unwichtige Passagen zu sehr aus und hält andere viel zu kurz, was ich persönlich sehr schade fand. Die Geschichte um „Hund“ fand ich sehr rührend und gut gelungen – mit Abstand eine der besten des Buches.

Außerdem beschreibt Rebecca ihre Beziehung zu ihren jüdischen Eltern, die Mutter lebt im Altersheim und der Vater lebt mit der Haushaltshilfe, der Polin Sonya, zusammen in einer Wohnung in der Nähe des Altersheimes. Hier stellt sich die Fotografin immer wieder die Frage, ob sie im Alter auch so abbauen und so unpersönlich von den Pflegekräften behandelt wird. Auch ihr Sohn Ben (mit seiner jeweiligen Freundin) finden ihren Platz in der Geschichte und man merkt, wie wichtig er ihr ist.

Auf dem Land lernt sie schließlich die qurlige Sarah und den Clown Tad kennen, mit denen sie sich anfreundet. Durch den Waschbären in ihrem Haus lernt sie den Dachdecker Jim kennen und zwischen ihnen entwickelt sich langsam eine Beziehung – mit Startschwierigkeiten.

Während dieser ganzen Zeit knipst sie das eine und andere Foto von ihrem „Hund“ oder von den diversen Kreuzen, die sich in ihrem Umfeld befinden und wird dadurch am Ende wieder berühmt. Trotz der Verlockungen der Großstadt bleibt sie in ihrem alten Haus – mit Jim und Jack („Hund“).

Alles in allem habe ich mir dieses Buch vollkommen anders vorgestellt und wurde vielleicht auch deshalb nicht warm mit der Geschichte. Es ist interessant und informativ zu lesen, jedoch durch die Zeitsprünge sehr undurchsichtig und verwirrend. Auch der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen und es war ab und an eine Qual weiterzulesen, manchmal wollte ich es einfach nur aus der Hand legen und nie weiterlesen, trotzdem habe ich mich zusammengerissen und es beendet.

Schönstes Zitat

charmantes Haus bedeutet „viel zu klein, mit schlechten Rohren“

Hier gibt es leider nur 🌟🌟🌟 Sterne für „Ein Jahr auf dem Land“

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